Ich befrage die Dinge, die uns umgeben. Gegenstände treten in meine Bildräume – manche klar erkennbar, andere nur als Ahnung unter den Schichten. Sie stehen da wie in einer Auslage, tragen unsere Sehnsüchte, unsere Versprechen an uns selbst, und halten keines davon. Was sie zeigen, ist ihr eigenes Ablaufdatum und darin unseres. Doch gerade dieser Blick nach außen führt zurück: durch das Begehrte hindurch zum Begehrenden, durch das Vergängliche hindurch zu dem, was bleibt. Ich male den Moment, in dem die Dinge ihre Macht verlieren und der Mensch wieder sichtbar wird – im eigenen Blick, im Gegenüber, im unmittelbaren Austausch. Was zählt, ist nicht, was wir besitzen, sondern wem wir begegnen, solange wir da sind.