Wem vertraue ich, wenn nichts mehr sicher ist? Abraham ging auf den Berg Morija bereit, das Liebste herzugeben – diese Geschichte lässt mich nicht los. Ich male die Dimensionen bedingungslosen Vertrauens: in das Göttliche, in das Leben, in mich selbst. Großformatig, weil die Frage groß ist. Die Werke schwingen zwischen Hingabe und Zweifel, zwischen Loslassen und Gewissheit, und ich entscheide mich nicht für eine Seite. Es geht um den Mut, dem Ungewissen zu begegnen, ohne zu wissen, wie es ausgeht.