Ein Gesicht taucht auf und löst sich wieder auf. Diese Wanderung zwischen Abstraktion und Figuration begleitet mich seit Jahren – Antlitze und Gestalten changieren zwischen Erkennbarkeit und Auflösung, und ich halte sie bewusst an der Grenze. Wie viel braucht es, damit wir einen Menschen sehen? Wie wenig genügt? Was entsteht, ist ein Spiegel: universelle menschliche Züge, in denen jeder etwas anderes wiedererkennt. Was Sie darin sehen, sagt mehr über Sie als über das Bild.